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Sabine Nallinger übernimmt Vorstandsamt der Stiftung 2°

Stiftungsunternehmen begrüßen ausgewiesene Expertise der ehemaligen Münchner OB-Kandidatin in den Themen Energie, Mobilität und Stadtentwicklung. Max Schön zieht sich nach erfolgreichem Engagement für die Stiftung aus familiären Gründen als 2°-Vorstand zurück.

Sabine Nallinger wird zum 1. September Vorständin der Stiftung 2° - Deutsche Unternehmer für den Klimaschutz, das gaben der Vorsitzende des Kuratoriums Dr. Michael Otto und sein Stellvertreter Dr. Rüdiger Grube heute in Berlin bekannt. Max Schön wird sich nach drei Jahren als Vorstand auf eigenen Wunsch zurückziehen, um künftig mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Bis Ende September wird er die Stiftung mit Sabine Nallinger gemeinsam führen. 

„Max Schön hat durch seine kontinuierliche und erfolgreiche Überzeugungsarbeit viele neue Unterstützer für einen unternehmerischen Klimaschutz gewonnen und die Stiftung 2° als wichtigen Impulsgeber in der deutschen Klimadebatte etabliert. Dafür gebührt ihm unser besonderer Dank“, betont Dr. Michael Otto. „Mit Sabine Nallinger haben wir als Nachfolgerin eine erfahrene Grenzgängerin zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung gefunden, die die von uns gemeinsam mit Max Schön angestoßene Debatte für eine klimaneutrale Wirtschaft engagiert fortführen wird. Als Münchner OB-Kandidatin hat sie gezeigt, dass sie Menschen für Ideen begeistern kann.“

Das Ziel der Stiftung 2° ist es, dazu beizutragen, die durchschnittliche globale Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen. Der Lösungskompetenz und dem Innovationspotential der deutschen Wirtschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. 

Sabine Nallinger über den Ansatz der Stiftung: „Klimaschutz kann nur funktionieren, wenn wir ihn nach marktwirtschaftlichen Prinzipien organisieren! Dafür braucht es verbindliche, langfristige Klimaziele, Raum für individuelle Lösungen und den Mut, auch über den eigenen Tellerrand hinaus zu denken.“ Und weiter zu ihrer persönlichen Motivation: „Es gibt heute in der Wirtschaft und in der Politik viele innovative Ideen und Initiativen zum Thema Klimaschutz. Mich reizt es sehr, gemeinsam mit Vertretern beider Seiten dafür zu sorgen, dass wir mit großen Schritten  vorankommen.“

Dr. Rüdiger Grube, 2°-Kuratoriumsmitglied und Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn AG, ist überzeugt: „Sabine Nallinger verfügt über ein breites Erfahrungsspektrum von Energie über Mobilität bis hin zur Stadtentwicklung. Neben wichtigen Impulsen in der  Klima- und Effizienz-Debatte  kann  sie damit einen Schwerpunkt auf die Verkehrswende setzen.“  Zugleich hat sie in ihren verschiedenen Funktionen immer wieder durch Engagement und eigene Initiativen gezeigt, wie große Themen pragmatisch gelöst werden können.

Die 50-Jährige stammt aus einer Stuttgarter Unternehmerfamilie. Bereits während ihres Studiums engagierte sie sich ehrenamtlich für die Gründung des Carsharing-Projekts STATTAUTO und später für die Umweltorganisation Green City e.V.. Sabine Nallinger ist die Initiatorin der Solarinitiative München GmbH und einer „Umweltfreundlichen Mobilitätsberatung“ für die Landeshauptstadt München. Sie arbeitet seit mehr als 20 Jahren zum Thema Stadt- und Verkehrsplanung bei Umweltverbänden, im Planungsreferat der Stadt München, in Ingenieurbüros und zuletzt in der Stabsstelle Strategische Planungsprojekte bei den Stadtwerken München. Hier entwickelte sie gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Politik und Stadtverwaltung zukunftsweisende Lösungen für einen ökologischen Stadtumbau.

Zur  Politik kam Sabine Nallinger als Quereinsteigerin und wurde 2008 auf Anhieb für Bündnis 90/Die Grünen in den Münchner Stadtrat gewählt. Noch in der gleichen Stadtratsperiode wählte ihre Partei sie zu ihrer Oberbürgermeisterkandidatin. Bei der Oberbürgermeisterwahl 2014 erzielte sie das mit Abstand beste Ergebnis, das jemals ein Kandidat jenseits von SPD und CSU in München erreichte.

Frau Nallinger wird ihrer neuen Tätigkeit in München und Berlin nachgehen und ihr ehrenamtliches Stadtratsmandat in München weiter führen.

 

Die Pressemitteilung können Sie hier als pdf abrufen.

 

Über die Stiftung 2°

Die Stiftung 2° ist eine Initiative von Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Familienunternehmern. Ziel ist es, die Politik bei der Etablierung marktwirtschaftlicher Rahmenbedingungen für den Klimaschutz zu unterstützen und die Lösungskompetenz deutscher Unternehmer zu aktivieren. Benannt ist die Stiftung nach ihrem wichtigsten Ziel: Die durchschnittlich globale Erderwärmung auf 2 Grad zu beschränken.

Unterstützt wird die Stiftung von BSH Bosch und Siemens Hausgeräte, Deutsche Bahn AG, Deutsche Rockwool, Deutsche Telekom AG, Gegenbauer Holding, M+W Group sowie Otto Group, PUMA SE, Schwäbisch Hall, Schüco und Xella International.

Weiterführende Informationen unter http://www.stiftung2grad.de

 

Kontakt: sophie.heitz@2grad.org - 030 2021 4320