Dekarbonisierungsinitiative

Zur internationalen UN-Klimakonferenz 2015 in Paris (COP 22) haben die Stiftung 2° und ihre Förderunternehmen die Dekarbonisierungsinitiative “Auf dem Weg in die 2°-Wirtschaft” gestartet. Die Unternehmen fordern mit der Initiative verbindliche politische Maßnahmen für eine CO2-neutrale Wirtschaft.

Zum Start der Dekarbonisierungsinitiative der Stiftung 2° trafen heute die CEOs führender deutscher Unternehmen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Bundeskanzleramt. Im Rahmen des Austauschs überreichten die Unternehmer ihr die Erklärung „Deutsche Unternehmen auf dem Weg in die 2°-Wirtschaft“, mit der sie sich klar dazu bekennen, durch ihr unternehmerisches Handeln die deutsche Klimapolitik im oberen Zielkorridor zu unterstützen.

Deutschland zum Vorbild bei der Dekarbonisierung machen

Ziel der Initiative ist, einen Beitrag dazu zu leisten, Deutschland zum globalen Vorbild der von der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim G7-Gipfel in Elmau ausgerufenen Dekarbonisierung zu machen. Dafür stellen die CEOs ihre Unternehmen für eine 2°-Wirtschaft auf und entwickeln als klimapolitische Vorreiter ihrer Branchen umfassende Strategien mit ambitionierten Klimaschutzzielen und konkrete Beispiele zur Umsetzung der Dekarbonisierung der Wirtschaft. Die Handlungsfelder beinhalten dabei unter anderem den Ausbau erneuerbarer Energien, Energieeinsparung, Ressourceneffizienz, nachhaltige Mobilität und Klimaschutzinvestitionen.

Partnerschaft von Wirtschaft und Politik 

Die Unternehmer der Stiftung 2° verstehen sich als Partner der Politik für ambitionierten Klimaschutz. Gleichzeitig fordern sie richtige und verlässlichen Rahmenbedingungen, um den unternehmerischen Klimaschutz erfolgreich voranzutreiben. Dazu gehören ambitionierte deutsche Klimaziele für 2030 und eine verbindliche nationale Strategie, um die Dekarbonisierung der Wirtschaft bis 2050 einzuleiten. Nur so können Planungs- und Investitionssicherheit für die Unternehmen – und damit letzten Endes ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit – gesichert werden.

 

Foto: © BPA