Interseroh verstärkt die Allianz der Stiftung 2° für Klimaschutz und eine starke Kreislaufwirtschaft

Der Umweltdienstleister Interseroh tritt dem Fördererkreis der Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz bei und verstärkt als bedeutende Stimme der Recyclingbranche die Arbeit der Stiftung zum Thema Kreislaufwirtschaft.

(19.12.2019)

„Das Vorantreiben einer Circular Economy ist für uns eines der klimapolitisch besonders wichtigen Themen der nächsten Jahre. Nur mit einer funktionierenden und alle Bereiche umfassenden Kreislaufwirtschaft werden wir unsere Klimaziele erreichen können“ so Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2°. „Zero Waste sollte unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Ziel sein. Hierfür bedarf es jedoch die richtigen Rahmenbedingungen – in Deutschland und darüber hinaus. Daher begrüße ich es, dass mit dem Green Deal das Thema auch auf europäischer Ebene verstärkt in den Fokus gerückt wird. Ich freue mich, mit Interseroh als Tochter des Recyclingspezialisten ALBA Group einen engagierten Partner mit viel Know-how gewonnen zu haben, mit dem wir die Circular Economy intensiv vorantreiben können“ so Nallinger weiter.

„Eine starke und integrierte Kreislaufwirtschaft spart wertvolle Ressourcen und vermeidet klimaschädliche Treibhausgase”, erklärt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH. “Die Politik kann und muss hier die richtigen Weichen stellen und mit gutem Beispiel vorangehen. In einer strategischen Partnerschaft mit der Stiftung 2° wollen wir das Thema Circular Economy verstärkt in die unternehmerische und politische Perspektive rücken, um so unseren Beitrag zum unternehmerischen Klimaschutz zu intensivieren.”

Die gezielte Integration der Kreislaufwirtschaft in die gesamte Wirtschaftsweise ist ein zentraler Baustein für den globalen Klimaschutz und Interseroh ist als Teil der ALBA Group, hierbei Vorreiter. Das Fraunhofer-UMSICHT konnte in der Studie “resources SAVED by recycling” feststellen, dass die ALBA Group durch die Kreislaufführung von rund 5,6 Millionen Tonnen Wertstoffen im Jahr 2018 eine Gesamtersparnis von etwa 31,9 Millionen Tonnen Primärressourcen und gleichzeitig fast 4,4 Millionen Tonnen Treibhausgase erzielen konnte.

Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, möglichst schonend mit Ressourcen umzugehen und die Ressourcen möglichst lange im Kreislauf zu halten, um Abfälle sowie Ressourcenabbau zu minimieren. Derzeit werden lediglich 12 Prozent der industriellen Produkte in den Kreislauf wieder zurückgeführt. Ziel muss es sein, wirtschaftliches Wachstum und Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. In Zukunft wird deshalb verstärkt der gesamte Lebenszyklus von Produkten in den Fokus kommen und bereits beim Design, bei der Herstellung und Nutzung von Produkten die spätere Wiederverwertbarkeit berücksichtigt werden müssen. Hierfür setzt sich die Stiftung 2° gemeinsam mit ihren Förderunternehmen ein.

Weitere Informationen:
https://www.interseroh.de/nachhaltigkeit/
Studie “resources SAVED by recycling”: https://www.resources-saved.com/home/

Über die Stiftung 2°

Die Stiftung 2° ist eine Initiative von Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Familienunternehmern. Ziel ist es, die Politik zur Etablierung effektiver marktwirtschaftlicher Rahmenbedingungen für den Klimaschutz aufzufordern und die Lösungskompetenz deutscher Unternehmen zu unterstützen. Benannt ist die Stiftung nach ihrem wichtigsten Ziel: die durchschnittliche globale Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu beschränken. Die Unterstützer der Stiftung sind: AIDA Cruises,  ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG, BSH Hausgeräte GmbH, DAIKIN Airconditioning Germany GmbH, Deutsche Bahn AG, DEUTSCHE ROCKWOOL, Deutsche Telekom AG, Deutsche Wohnen SE, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Gegenbauer Holding SE & Co. KG, GOLDBECK GmbH, Interseroh/ALBA, Otto Group, OTTO FUCHS KG, PUMA SE, Salzgitter AG, Schüco International KG, Schwäbisch Hall-Stiftung bauen-wohnen-leben, sowie thyssenkrupp AG.

Pressekontakt
Martin Kaul, Büroleiter & Senior Referent Klima- und Energiepolitik
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