Klimapolitik muss vom Knackpunkt zur Chance für Jamaika werden

Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2°, zur ersten Jamaika-Sondierung mit allen Parteien am Nachmittag

(20.10.2017)

Mit Blick auf die erste Jamaika-Sondierung mit allen Parteien am Nachmittag sagt Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2°:

„Endlich ist der Klimaschutz bei den Sondierungen für Jamaika ganz oben auf der politischen Agenda. Das Verfehlen der 2020-Ziele zeigt, dass man Klimaschutz nicht aussitzen kann. Klimaschutz muss in den Verhandlungen für das schwarz-gelb-grüne Projekt vom Knackpunkt zur Chance werden, denn er bietet die Gelegenheit für die Wirtschaft, sich zukunftsfähig aufzustellen und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die zukünftigen Regierungsparteien sind dazu aufgerufen, ein konsistentes Konzept vorzulegen, wie die 2020-Ziele und die Ziele des Klimaschutzplans 2050 erreicht werden können. Sie müssen jetzt die Weichen stellen und die Energiewende auch zu einer Wärme- und Verkehrswende machen.

Klimaschutz ist ein Projekt der gesamten Gesellschaft, um die Umwelt und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen, die wirtschaftlichen Chancen zu nutzen und die Potentiale der Digitalisierung zu heben.“

 

Über die Stiftung 2°


Die Stiftung 2° ist eine Initiative von Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Familienunternehmern. Ziel ist es, die Politik zur Etablierung effektiver marktwirtschaftlicher Rahmenbedingungen für den Klimaschutz aufzufordern und die Lösungskompetenz deutscher Unternehmen zu unterstützen. Benannt ist die Stiftung nach ihrem wichtigsten Ziel: die durchschnittliche globale Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu beschränken. Die Unterstützer der Stiftung sind: AIDA Cruises, ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG, BSH Hausgeräte GmbH, DAIKIN Airconditioning Germany GmbH, Deutsche Bahn AG, Deutsche ROCKWOOL, Deutsche Telekom AG, Gegenbauer Holding SE & Co. KG, Otto Group, OTTO FUCHS KG, PUMA SE, Schüco International KG sowie Schwäbisch Hall-Stiftung bauen-wohnen-leben.

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