Parlamentarisches Frühstück: Wie weiter nach dem Klimakabinett?

Eine Woche nach der Veröffentlichung der Beschlüsse des Klimakabinetts hat die Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz zum parlamentarischen Frühstück im Bundestag eingeladen.

Unter dem Titel „Wie weiter nach dem Klimakabinett? Vorschläge aus der Wirtschaft für ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz“ fand das parlamentarische Frühstück unter der Schirmherrschaft von Andreas Jung (MdB), stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU, statt. Spannende Inputs von Dr. Thomas Steg, Generalbevollmächtigter für Außenbeziehungen der Volkswagen AG und Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen SE, leiteten die Diskussion ein. Mit rund 40 Teilnehmern aus der Unionsfraktion und Vertretern aus der Wirstchaft wurden unternehmerische Anforderungen an ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz mit einer wirkungsvollen CO2-Bepreisung als zentraler übergreifender klimapolitischer Maßnahme diskutiert. Ebenfalls stellte Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2°, die Ergebnisse der “Unternehmerinitiative Klimaschutzgesetz” vor.

Unter anderem wurden folgende Fragestellungen diskutiert:

  • Welche klimapolitischen Instrumente führen zu mehr Innovationen, Planungssicherheit – und Klimaschutz?
  • Wie müssen diese ausgestaltet werden, damit sie die Sozialverträglichkeit in den Blick nehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken?

Impressionen

Die Stiftung 2° hat seit Januar dieses Jahres über 30 deutsche Konzerne, sowie große und mittelständische Unternehmen aus allen Branchen der Wirtschaft in der “Unternehmerinitiative Klimaschutzgesetz” zusammengebracht – darunter bedeutende Unternehmen aus der Automobilbranche, der Schwerindustrie, des Maschinenbaus, der Chemieindustrie oder auch der Finanzbranche. Die beteiligten Unternehmen beschäftigen in Deutschland nahezu 1 Millionen Menschen und stellen weltweit rund 2,5 Millionen Arbeitsplätze. Die Stiftung 2° hat aus den Diskussionen mit den Unternehmen klimapolitische Forderungen für ein Klimaschutzgesetz abgeleitet und diese in einem Positionspapier der Stiftung 2° zusammengefasst.

 

 

 

Fotos: Headerbild © ullihaessler