Transformation ambitioniert, verlässlich und planbar gestalten

Mit ihrer Erklärung zur Diskussion um einen Kohlekonsens setzen große deutsche Unternehmen ein starkes Signal für einen ambitionierten, verlässlichen und planbaren Kohlekonsens zur Erreichung der Klimaziele des Paris-Abkommens.

Ein ambitionierter Klimaschutz als die zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts kann mittel- bis langfristig nur ohne Stromerzeugung aus Kohle gelingen – daher muss der Weg dorthin unter Einbezug aller Beteiligten so bald wie möglich beschritten werden. Die führende Unternehmen aus einer großen Bandbreite von Branchen fordern in ihrer Unternehmenserklärung auf Initiative der Stiftung 2° – Deutsche Unternehmen für Klimaschutz einen durch die Politik einzuleitenden gestaltenden Dialog mit allen betroffenen Akteuren.

Planungs- und Investitionssicherheit für Unternehmen

Nur ein Klimaschutzplan mit einer klaren Positionierung zu einem Kohlekonsens bietet für Unternehmen wirtschaftliche Planungs- und Investitionssicherheit und damit eine Grundlage für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Ein Kohlekonsens muss sich zum einen an den Klimazielen des Paris-Abkommens messen lassen und im Einklang mit den deutschen Klimazielen stehen. Zum anderen muss er neben Sozialverträglichkeit auch Versorgungssicherheit sowie betriebs- und volkswirtschaftliche Machbarkeit berücksichtigen.

Die mitzeichnenden Unternehmen – sowohl Förderer der Stiftung 2° als auch weitere Unternehmen – bekennen sich in der Erklärung dazu, Verantwortung zu übernehmen und durch ihr unternehmerisches Handeln sowie durch Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen ihren Beitrag dazu zu leisten, die Pariser Klimaziele zu erreichen.