Unternehmen unterstützen ambitionierte Klimapolitik – Stiftung 2° trifft Bundesministerin Svenja Schulze

Mit Blick auf aktuelle Herausforderungen für die neue Bundesregierung in der Klimapolitik  treffen sich die Förderer der Stiftung 2° mit Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

(13.06.2018)

Mit Blick auf aktuelle klimapolitische Herausforderungen für die neue Bundesregierung treffen sich die Förderer der Stiftung 2° heute mit Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ und die parallelen Prozesse zu den Sektoren Gebäude und Verkehr müssen ambitionierte Vorarbeit für ein wirksames Klimaschutzgesetz 2030 leisten. Die Förderer der Stiftung 2° senden anlässlich eines Treffens mit Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, ein Signal der Unterstützung für eine ambitionierte Klimaschutzpolitik an die neue Bundesregierung.

(v.l.n.r.): Sabine Nallinger (Stiftung 2°), Prof. Dr. Michael Otto (Otto Group), Hansjörg Kunze (AIDA Cruises), Svenja Schulze (Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit), Andreas Engelhardt (Schüco International KG), Dr. Johannes Merck (Otto Group) – Foto: BMU/Sascha Hilgers

Bei dem Gespräch geht es sowohl um die zentrale Bedeutung eines investitionsrelevanten CO2-Preises, einen klaren Fahrplan für Kohleausstieg und Ausbau Erneuerbarer Energien, die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung als auch Themen wie Elektromobilität und alternative Antriebe in der Schifffahrt.

„Die Bundesregierung muss den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe machen und so Innovationen und Investitionssicherheit unterstützen – das gilt sowohl für die Kohlekommission als auch für die geplanten parallelen Prozesse für Verkehr und Gebäude. Nur mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen können Unternehmen ihrer entscheidenden Rolle bei der Erreichung der Klimaziele gerecht werden“, sagt Prof. Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group und Präsidiumsvorsitzender der Stiftung 2°, vor dem Treffen in Berlin. „Klar ist: Ein verlässlicher und sozialverträglicher Ausstiegspfad bei der Kohleverstromung ist unverzichtbar“, so Prof. Dr. Otto weiter mit Blick auf die Kohlekommission.

„Die Kohlekommission muss ein Déjà-vu beim Verfehlen von Klimazielen wie beim 2020-Ziel verhindern – ein ‚Weiter so‘ darf es nicht geben“, bekräftigt Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2°. „Die Kommission muss die notwendigen Vorarbeiten für ein wirksames Klimaschutzgesetz leisten, mit dem die 2030-Ziele sicher erreicht werden – ein investitionsrelevanter CO2-Preis darf dabei nicht fehlen“, so Nallinger weiter.

Am Treffen mit Bundesministerin Svenja Schulze nehmen aus dem Kreis der Stiftung 2° teil: 

  • Prof. Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender, Otto Group
  • Andreas Engelhardt, Geschäftsführender, persönlich haftender Gesellschafter, Schüco International KG
  • Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability, AIDA Cruises
  • Sabine Nallinger, Stiftung 2°, Vorständin

Über die Stiftung 2°

Die Stiftung 2° ist eine Initiative von Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Familienunternehmern. Ziel ist es, die Politik zur Etablierung effektiver marktwirtschaftlicher Rahmenbedingungen für den Klimaschutz aufzufordern und die Lösungskompetenz deutscher Unternehmen zu unterstützen. Benannt ist die Stiftung nach ihrem wichtigsten Ziel: die durchschnittliche globale Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu beschränken. Die Unterstützer der Stiftung sind: AIDA Cruises, ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG, BSH Hausgeräte GmbH, DAIKIN Airconditioning Germany GmbH, Deutsche Bahn AG, Deutsche ROCKWOOL, Deutsche Telekom AG, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Gegenbauer Holding SE & Co. KG, Otto Group, OTTO FUCHS KG, PUMA SE, Schüco International KG sowie Schwäbisch Hall-Stiftung bauen-wohnen-leben.

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